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Herzlich willkommen!
Danke für Euer Interesse an meinen Photos.
Meine photografischen Hauptthemen sind:
BÄUME:
sie haben mich schon immer beeindruckt. Am meisten verehre ich sie, wenn sie einzeln stehen: Kahl, ohne Laub – so zeigen sie ihren wahren Charakter und Beschaffenheit. Dann sind sie vergleichbar mit große, vereinsamte Menschen wie Beethoven, Nietzsche oder Hesse. Die Welt rauscht in ihren Wipfeln und ihre Wurzeln verweilen in der erdenen Unendlichkeit. Doch sie verlieren sich nicht darin, sondern erstreben mit aller Kraft nur das Eine: Das in ihnen wohnende Gesetz zu erfüllen und sich selbst darzustellen. Nichts ist vorbildlicher und schöner als ein alter, starker Baum.
Wer sich darauf versteht, mit ihnen einen Dialog zu führen, der erfährt viel Wahres über das Leben. Sie predigen keine Dogmen oder Ideologien, sondern das Urgesetz des Lebens.
Bäume wissen nichts von ihren Erzeugern und auch nicht von ihren Kindern, die jedes Jahr erneut aus ihnen entstehen. Nichts ist ihnen wichtiger, als das Geheimnis ihres Samens zu Ende zu leben. Bäume haben lange und ruhige Gedanken; können wesentlich älter werden als Menschen - wenn man sie lässt. Sie sind weise – und wir können es auch sein. Wer gelernt hat zu hören, was Bäume zu sagen haben, der will nichts weiter mehr sein als das, was er ist.
WEGE:
von denen bekannt ist, dass viele von ihnen nach Rom führen und genauso viele führen auch wiederum nach Hause. Wenn ich auf ihnen unterwegs bin, per Pedes oder Pedal, weiß ich in der Regel nicht, wohin sie mich führen und wo sie enden.
Stille und einsame Wege - sie zu erkunden ist ein seltenes Vergnügen, denn wo gibt es sie noch. Und, wer hat sie geschaffen? Manche Wege führen durch Land, wo niemand Besitz hat und trotzdem sind sie da. Selten sind auch die Wanderer geworden, die, verstaubt, hungrig und durstig, auf ihnen unterwegs sind in der Hoffnung, im nächsten Ort ein Gasthaus zu finden, in dem sie Unterkunft finden, um am nächsten Tag gestärkt ihre Wanderung wieder aufzunehmen. Verschwunden auch die Prozessionen, die über Feldwege rund ums Dorf geführt haben, zum Segen der Ernte.
Wenn ich heute auf diesen Wegen gehe, finde ich so manchen vor Anstrengung vergossenen Schweißtropfen von Wanderern und Pilgern, die vor Zeiten hier gegangen sind und auch deren sorgenvollen und schweren, aber auch frohen und glücklichen Gedanken.
Stille und einsame Wege, von denen ich nicht weiß, ob sie in Licht oder Leid enden werden, die ich aber gehen will und gehen muss.
RUINEN:
Ehemals erhabene und stolze, von Menschenhand und Pioniergeist geschaffene Bauwerke, mit viel Optimismus für die Zukunft gebaut – viele auch in eitler Selbstüberschätzung für die Ewigkeit gedacht. Zum Glück sind Ewigkeiten nach menschlichen Maßstäben ein Nichts.
Menschen nahmen ihre Häuser in Besitz, wurden in ihnen geboren, lebten und betrieben ihre Geschäfte in ihnen -starben in ihnen, vielleicht viele Generationen lang. Kriege und wirtschaftliche Notlagen vertrieben sie wieder.
Nun liegt so manches Haus mit eingedrücktem Dach am Boden, überwuchert von wildem Holunder – und wieder triumphiert die Natur mit Gleichmut wie seit Urzeiten.
WOLKEN:
Stratus, Cumulus, Cirrus – die Wissenschaftler nennen sie so. Wattewolken, Gewitterwolken, Schäfchenwolken – so sind sie wohl den meisten bekannt. Als Kind sind sie mir oft drohend und unheimlich vorgekommen, besonders wenn sie in der Dämmerung rotglühend am Himmel standen. Meine Mutter pflegte dann immer zu sagen: `Das ist die Abendmutter, die Kinder einsammelt, die abends nicht pünktlich nach Hause kommen`. Oder in der Weihnachtszeit: `Die Engel backen schon`.
In Kinderzeiten lag ich oft im hohen Gras, die Arme hinter dem Kopf verschränkt und betrachtete träumend das geschäftige Treiben der Wolken. Oft bildeten sie Gesichter, die lachend, streng oder auch grimmig dreinschauten. Mitunter formierten sich Heere von waffenstarrenden Soldaten, unterteilt in Die Weißen und Die Schwarzen, die sich mit ohrenbetäubendem Lärm gegenseitig bekämpften, so dass ihr Blut nur so vom Himmel tropfte.
Und heute? – manchmal gelingt es mir noch....
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